Begründung
Für die Umsetzung
der Planung zur Entwicklung der Hofanlage des Sandsteinmuseums wurde das
Architekturbüro Ellertmann Schmitz aus Münster mit der Generalplanung
beauftragt.
Im Rahmen der Erarbeitung des Bauantrages hat sich das Büro gemeinsam mit der Gemeinde Gedanken zur der heute angestrebten und im Förderantrag definierten Nutzung gemacht. So hat man sich auf folgende Vorschläge für die Alternativplanung geeinigt:
1) Der im Gebäude liegende WC-Kern, sowie die Erschließung und potenzielle Nutzung des Dachgeschosses sollten angestrebt werden. Hierbei sollte, bei der Planung von Veranstaltungen, die WC Anlage im Hauptgebäude (Museumsgebäude) zur Entlastung mitbenutzt und hinzugerechnet werden.
2) Die Gestaltung des Innenhofes muss unter dem Gesichtspunkt der barrierefreien Erschließung, zwischen den einzelnen Gebäuden und über den Hof umgesetzt werden. Dies ist unteranderem durch einen geeigneten Bodenbelag in den entsprechenden Bereichen zu gewährleisten.
3) Zu der bisherigen Planung sollte ein Bereich zur Vorbereitung von Veranstaltungen geschaffen werden.
4) Nach Wegfall des WC Gebäudes sollte die Erdmulde vor der außenliegenden Kellertreppe als grünes Klassenzimmer in Form eines kleinen Amphitheaters geplant werden. Eine separate Förderung wäre erstrebenswert.
5) Der Dachraum könnte vorerst als Lager genutzt werden. Zielsetzung sollte es aber sein, eine mögliche erweiterte Nutzung miteinzuplanen. Diese ist brandschutztechnisch und statisch mitzudenken. Eine innenliegende Erschließung soll geplant und umgesetzt werden. Eine außenliegende Stahltreppe und den möglichen späteren Einbau eines Lastenaufzuges sollen bedacht und mit geplant werden.
Vertreter*Innen des Architekturbüros werden in der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Digitalisierung, Regionales und Kultur diese Planung und die Kostenkalkulation für die Umplanung vorstellen und stehen für Fragen zur Verfügung.
Nach Erklärung der Bezirksregierung (Vertreter des
Fördermittelgebers) vom 02.9.2025 können die dargestellten Änderungen an der
Sandsteinscheune in dieser Form umgesetzt werden.
Wesentlich hierfür ist, dass sich die Kosten für die Einsparungen durch den
Wegfall des Anbaus und die gleichzeitig erforderliche Sanierung aufgrund der
festgestellten Feuchtigkeit im Gebäude sowie die Umplanungen nach Schätzung des
Büros in etwa ausgleichen.
Beschlussvorschlag :
Der Gemeinderat
nimmt zur Kenntnis, dass die dem Förderantrag zugrundeliegende Planung zur
Entwicklung der Hofanlage des Sandsteinmuseums, vom Architekturbüro
überarbeitet wurde. Er beschließt, dass die der VO/094/2025 als Anlage beigefügte
Planung, Grundlage für das weitere Verfahren sein wird.
Finanzielle
Auswirkungen: ja x nein
Finanzielle Auswirkungen keine
Jörn Möltgen
Bürgermeister
